00:00:00: Wir freuen uns sehr auf eine gemeinsame Stunde mit euch.
00:00:06: kurz zu mir.
00:00:06: Mein Name ist Mirko, ich bin Teil der Obstalsbomen Wegbegleiter und wir setzen uns tagtäglich dafür ein Menschen zu stärken um Menschen und Organisationen auf ihrem Weg zu begleiten.
00:00:19: Und ja!
00:00:20: Wir sind Obstaltsboma und blicken gemeinsam auf Entwicklung in den letzten fünfzehn Jahren zurück Suchen immer wieder Gelegenheiten, Menschen wie euch heute auch daran an Erfahrungen teilhaben zu lassen, Menschen zu inspirieren und letztlich auch Menschen dabei zu unterstützen selber einen guten Beitrag zu leisten.
00:00:40: Und ja Bode und ich wir bieten dann regelmäßig dazu Dialogformate an sowie das Heute nicht nur um irgendwie in einem Monologue zu gehen sondern tatsächlich auch immer ein Erfahrungsaustausch zu kommen und vom Ablauf her ist es so haben wir ganz gute Erfahrungen damit gemacht, dass wir erstmal sozusagen gemeinsam in einen Dialog gehen.
00:01:02: Dass wir ein paar Impulse teilen rund um das Thema was wir uns vorgenommen haben, was ja heute einmal Sprache umfasst in Verbindung auch mit Haltung und Verantwortung Und genau, und das wäre nachdem wir dann in einen Dialog gegangen sind.
00:01:19: Dass ihr dann auch eingeladen seid dazu Fragen zu stellen, Impulse zu geben die euch irgendwie in dem Zusammenhang bewegen.
00:01:27: Die liebe Lisa aus dem Wegbegleiterteam wird uns technisch dabei unterstützen, die Handhebenfunktion dann dafür nutzen können, wenn ihr eine Frage habt und dann wird Lisa euch jeweils freischalten damit ihr eure Frage auch stellen könnt.
00:01:48: So bevor wir jetzt anfangen das hat sich auch schon etabliert jetzt direkt thematische einzusteigen.
00:01:54: Die Einladung dass wir eine Minute am Anfang in die Stille gehen Das heißt einfach mal Kamera aus Mikrofon ist sowieso bei euch.
00:02:04: also machen wir auf Ausboden und ich kurz aus Und dann sehen wir uns in einer Minute, in dieser Runde wieder.
00:02:12: Bis gleich!
00:02:15: Und notfalls auch den Ton euer Mikro ausmachen damit ihr nicht die ganze Zeit das Piepen hört.
00:03:19: Vielen Dank an euch dass wir die Stelle miteinander teilen konnten.
00:03:30: Ja Bodo schön dass wir miteinander ins Gespräch kommen und uns die Zeit miteinander nehmen können.
00:03:37: Ich muss mich mit Blick auf das Thema an eine Aussage von dir erinnern, die schon einige Zeit her ist.
00:03:44: Da hast du mal gesagt, die Voraussetzung für den kulturellen Wandel bei uns im Unternehmen ist die Bereitschaft der Menschen Verantwortung zu übernehmen.
00:03:54: Jetzt hat unser Thema Verantwortung ja auch mit Blickauf dem Uppsalsbomweg und die stille Revolution immer wieder bewegt.
00:04:02: Wie hat sich denn dein Bild?
00:04:03: Mit Blick auf Verantwortung weiterentwickelt.
00:04:06: Wie blickst du heute darauf?
00:04:10: Ja, vielen Dank, Joko!
00:04:11: Das ist mir oder uns ja heute Nachmittag direkt schon einmal begegnet als wir mit der Geschäftsführer Runde zusammensaßen und Joko Du den Einstieg gemacht hast mit der Emotions- und Reflexionsrunde die bei euch auch im Team so etabliert ist Und du hast das Fundament Das Haus eures Teams stehen darf mit den drei V's beschrieben.
00:04:40: Einmal hast du über Verantwortung gesprochen, du hast über Vertrauen gesprochen und über Verbundenheit gesprochen Und ihr seid ja nun ein Team bei uns im Unternehmen das als Blaupause und Inkarnation des Obstarts Wohnweges glaube ich bezahl bestreiten werden darf.
00:04:58: und Ich glaube es sind genau diese drei Werte um die es geht um dieses kraftvolle diese kraftvolle Entwicklung überhaupt erst zu ermöglichen.
00:05:08: Und Verantwortung, das war einer deiner ersten Gedanken die du mir auch mit Blick auf die Wegbegleiter beschrieben hast ist dass jeder und jeder Intim dazu bereit ist in die Verantwortung zu gehen.
00:05:26: Die Frage ist ja nur wie erfährt Verantwortung ihren Ausdruck?
00:05:32: Da fange ich vielleicht mal an Ein Beispiel dafür zu geben, was ich zehntausendmal pro Tag in Deutschland vermute.
00:05:41: Wo ich eben heraus interpretieren darf dass dort nicht die Bereitschaft besteht selbst Verantwortung zu übernehmen.
00:05:53: einige wenige Candies Beispiel Ich habe das noch gar nicht so häufig verwendet Dass sich Anfang des Jahres In einem Wartbereich eines Krankenhauses saß.
00:06:04: Ich wartete auf jemanden, der im OP war und während ich dort wartete, sah ich vor mir einen Heizungs-Monteur.
00:06:12: Der auf einem großen Hupwagen eine sehr große und schwere Heizung transportierte.
00:06:20: Er wollte mit diesem Gefährt und der Heizungen in den Fahrstuhl und also stand er vor diesem Fahrstuel, während sich die Tür des Fahrstuels öffnete Und heraus trat und rollte ein Mensch mit offensichtlich geistiger Behinderung.
00:06:38: Und einem Rollwagen, auf dem sich medizinisches Gerät befand aus dem Fahrstuhl heraus an die Seite zum OP und stellte diesen Wagen dort ab.
00:06:51: In dem Moment bewegte sich der Heizungsmonteur in Richtung Fahrstuel, wollte mit seinem Rollwagen und der Heitzung in den Fahrstühl hineinfahren was nicht möglich war, weil sich plötzlich die Fahrstuhltür schloss und unter einem riesen Getöse diese Heizung vom Hubwagen auf den steinernen Boden des Krankenhauses krachte und einen Riesenalarm mit sich brachte.
00:07:19: In genau diesem Moment, wo das geschah, drehte sich der Heizungsmonter um zu dem Menschen mit gereistiger Behinderung, der an seinem Wagen dort stand.
00:07:28: mit medizinischem Gerät Hättest du nicht schneller aussteigen können?
00:07:34: Wegen dir ist meine Heizung runtergefallen.
00:07:41: Ein Bild, eine tatsächliche Geschichte wie ich sie erlebt habe.
00:07:45: oder auch in Restaurants manchmal wo vielleicht etwas nicht glatt gelaufen ist bei der Reservierung.
00:07:52: Eine Mitarbeiterin dann sagt zu den Gästen Oh da werde ich meinen Kollegen drüber informieren Da ist ihr bestimmt ein Fehler unternommen.
00:08:02: Also die Frage Wie sehr sind wir dazu bereit in die Verantwortung zu gehen und wo suchen wir nach Möglichkeiten, die Verantwortung für unser Tun auf andere zu übertragen um selbst dort aus dem Kreuzfeuer zu kommen?
00:08:21: Und diese Frage oder diese Geschichten beschäftigen mich deshalb so sehr.
00:08:28: Weil das Thema Verantwortung mir im Moment an ganz unterschiedlichen Stellen immer wieder vor Augen geführt wird.
00:08:37: Einmal mit Blick auf meine eigene Geschichte, ich habe Anfang des Jahres die Verantwortung für die Führung des Unternehmens an die Mitarbeiter übertragen.
00:08:48: Da geht es dann um Fragestellungen wo gebe ich Verantwortung ab?
00:08:53: Wo wird Verantwortung übernommen?
00:08:56: und Egal, womit ich mich im Laufe eines Tagesbeschäftiges immer wieder begegnet mir dieser Begriff der Verantwortung und die Frage, wofür übernehme ich Verantwortung?
00:09:10: Und woför übernehmer ich keine Verantwortung.
00:09:15: Auch in meiner Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Behörden wie zum Beispiel der Polizei wurde einmal deutlich das Thema Verantwortung eine Ganz entscheidendes Thema ist.
00:09:28: auch mit Blick zum Beispiel auf die politische Entwicklung.
00:09:32: Also nicht nur innerhalb unseres persönlichen Daseins, innerhalb der Familie sondern auch innerhalb des Unternehmens und natürlich auch in der gesellschaftlichen Entwicklung stellt sich mir die Frage welchen Einfluss hat die Bereitschaft des Einzelnen darauf dass zb so etwas wie eine Demokratie mit Leben gefüllt werden kann?
00:09:55: ist nicht sogar die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, die Voraussetzung dafür eine Demokratie mit Leben zu füllen.
00:10:06: Und diese Fragestellung, die beschäftigen mich und das hat mich dazu bewegt noch mehr mit dem Thema Verantwortung auch auseinanderzusetzen und auch die Frage zu stellen wie entsteht denn überhaupt Verantwortung?
00:10:20: Wie entsteht Verantwortung?
00:10:22: Eine kurze Geschichte von Zuhause Die ist doch gar nicht so alt, die ist vom letzten Sonntag tatsächlich.
00:10:29: Ich habe dazu in der letzten Woche was gepostet.
00:10:32: Da habe ich eine unsere Töchter nach dem Frühstück darauf aufmerksam gemacht dass das E-Bike während der ganzen Nacht in der es strömend regnet draußen stand und sie antwortete kurze Hand nur darauf ja wieso?
00:10:48: Was ist das Problem?
00:10:49: du hast das Fahrrad auch schon draußen stehen lassen.
00:10:53: Wieso sagst du mir das?
00:10:55: Und ich anbottete ihr darauf, dass ein Satz aus der Regel des Heiligen Benedikt das sich in einem Kapitel wiederfindet.
00:11:03: Das lautet tue das was Sie sagen aber nicht das was sie tun.
00:11:07: Guckte sie mich mit ganz großen Augen an und sagte wie habe ich das zu verstehen?
00:11:12: Tue das, was ich sage, aber nicht.
00:11:14: da ist relativ einfach.
00:11:18: also die Frage ist ja Was ist mein Anteil an einer Entwicklung?
00:11:22: Wenn ich mich jetzt nur so verhalte wie andere sich verhalten, wenn du dich ausschließlich an dem Vorbild der Eltern, die mich orientieren würdest dann müsstest du voraussetzen dass ich perfekt bin weil sonst hödest du ja etwas nicht tun und sag ich bin nicht perfekt.
00:11:42: Und Vorbild zu sein bedeutet auch nicht perfekt zu sein sondern vorwärts zu sein, bedeutet authentisch zu sein.
00:11:48: Das heißt ich bin fehlerhaft!
00:11:50: Ich habe auch Fehler, ich mache viele Fehler täglich aber du bist nicht auf meine Fehler festgelegt.
00:11:57: Wenn ich einen Fehler mache, bedeutet das nicht dass Du ihn übernehmen musst.
00:12:01: Sondern die Frage mit Blick auf das Thema Verantwortung ist Was is denn mein Anteil?
00:12:07: Und ich glaube das ist die Frage Die Kernfrage um die es mit Blick Auf das Thema Verantwortung geht Was ist mein Anteil?
00:12:18: Lass mich festlegen durch das Verhalten anderer Menschen.
00:12:22: Lass ich mich fest legen, durch meine Geschichte.
00:12:25: Manche Menschen benutzen ihre Geschichte als Entschuldigung dafür etwas nicht zu tun.
00:12:33: Das heißt also mit der Frage um die Verantwortung geht es immer um die Frage was ist mein Anteil an einer Entwicklung und werde ich diesem Anteil gerecht?
00:12:47: Und dann stellt sich die Frage, wenn ich diesem Anteil nicht gerecht werde.
00:12:51: Was der Grund dafür sein kann?
00:12:54: Dass ich diesen Anteil meinem Anteil gerecht werden.
00:13:00: Das lässt sich relativ leicht herleiten mit die Geschichte, die Entwicklung eines Menschen.
00:13:06: Die er erfährt durch das was er erlebt.
00:13:09: wir leben das was wir erlebt haben und aus einer Erfahrung ja aus einer Handlung wird eine Erfahrung Aus einer Erfahrung wird eine Einstellung aus einer Einstellung wird eine Haltung.
00:13:21: Beispiel.
00:13:22: einige von euch kennen dass auch wieder von uns zu Hause denn da in der Familie beginnt die Bereitschaft, des Menschen in die Verantwortung zu gehen oder eben nicht in die Verantwortungen zu gehen.
00:13:35: Das Beispiel unserer kleinen Mädchen, die im Garten mit dem Ball gespielt haben.
00:13:40: Wir wohnen an einem See Bei uns ist häufig viel Wind.
00:13:44: Die Mädchen waren am Spielen Und dabei fiel er runter und rollte ins Wasser auf die gegenüberliegende Seite eines Kanals direkt an eine Wiese wo Riesen Galloway rinder stand.
00:13:58: Und zu einem Überfluss standen dort nicht nur die Galloway-Rinder, sondern auch ein Landwirt mit der Siebzig kaum noch Zähne im Mund.
00:14:05: Meist mit nur einen Unterhemd und Gummi-Stiefeln bekleidet in kurzer dreckiger Hose und auf der Schulter eine
00:14:12: Forge.".
00:14:13: Also kam die Kinder zu mir und sagten Papapapa unser Ball ist weg.
00:14:16: kannst du ihn uns holen?
00:14:19: Und ich gab dann die Antwort im Konjunktiv zur Sprache kommen wir ja später noch könnte ich tue ich aber nicht.
00:14:25: Und da war das Geschrei natürlich riesengroß, dass der Ball nun verloren sei auf immer und ewig.
00:14:31: Und ich bestätigte das.
00:14:33: Ich hole euch den Ball nicht und wenn ihr ihn selbst nicht holt dann ist dieser Ball
00:14:37: weg.".
00:14:39: Das Geschrei war riesengrosse und ich habe gesagt, ich hole auch kein Neum.
00:14:42: Der ist einfach weg!
00:14:46: Dann war das geschreie Riesengroße.
00:14:49: und dann glaube ich aber noch eine Ergänzung.
00:14:51: Aber sage ich... Ich traue euch das zu, ich mute euch das.
00:14:57: Und ich traue dich dazu, dass ihr dieses Problem selbst lösen
00:15:00: könnt.".
00:15:02: Und dann war ein kurzes Gespräch zwischen den beiden Mädchen und ein paar Minuten später sah ich die kleinere von den Beiden mit dem Landwirt an der Hand.
00:15:09: anstatt der Porke über der Schulter hing dort einen Kescher über die Weide entlang der Galloway-Rinder gehen sehen.
00:15:19: Dort waren sie dann und nach ein paar Minuten kamen Sie wieder und der Ball war im Keschernetz.
00:15:24: Und wieder ein paar Minuten später kam unsere Tochter nach Hause und stand so vor mir mit dem Ball, siehst du Papa?
00:15:29: Ich hab den Ball.
00:15:31: Also Menschen stärken bedeutet ja bei uns Menschen abends aufrecht nach Hause zu gehen als sie morgens gekommen sind nicht weil ich sie aufrichte sondern weil Sie sich selbst an den Herausforderungen aufrichten.
00:15:45: das heißt sie lernen die Fähigkeit entwickeln ihre Probleme selbst zu lösen.
00:15:52: Und genau das ist geschehen.
00:15:56: In diesem Moment, unsere Tochter hat nicht gelernt Papa löst mein Problem sondern unsere Tochte hat gelernt ich löse mein Problem und das ist eine Erfahrung die wenn sie sie noch zwei drei vier mal macht dass sie selbst ihre Probleme lösen kann sie irgendwann auch die Haltung entwickelt dass sie verantwortlich dafür ist, ihre Probleme zu lösen und nicht andere Menschen – Lehrer, Politiker, Eltern wie auch immer.
00:16:29: Das sei der große Faktor im Umgang mit der Verantwortung.
00:16:35: Wie gelingt es uns unsere Mitmenschen darin zu bestärken?
00:16:41: Dazu zu befähigen selbst in die Verantwortung zu gehen setzt die Fähigkeit voraus, Probleme lösen zu können und zu wollen.
00:16:55: Und ich gebe eine zweite Geschichte mit Blick auf unsere Kinder.
00:16:58: was sich eben auch erlebe ist wir wohnen nur fünfhundert Meter entfernt von einer Grundschule und was ich dort jeden Morgen erlebe wenn ich mit den Hunden spazieren gehen isst ein Verkehrschaos weil verschiedene Eltern sich dazu berufen fühlen ihre Kinder mit dem Auto in die Schule zu bringen.
00:17:16: Und das, obwohl auf dem Dorf kennt man sich.
00:17:19: Die Kinder teilweise nur fünf, sechshundert Meter von zu Hause entfernt wurden.
00:17:23: Das heißt auch hier vermitteln die Eltern den Kindern das Gefühl ganz unbewusst vielleicht etwas Begremlichkeit oder aus einer Angst heraus.
00:17:32: Du kannst es nicht!
00:17:33: Ich löse dein Problem des Schulweges dir passiert nichts ich beschütze dich vor allem Gefahren, die das Leben dir liefert.
00:17:42: Das heißt also, die Fähigkeit Probleme zu lösen setzt voraus dass ich auch mit Problemen konfrontiert werde.
00:17:52: Und wenn ich nicht mit problemen konfortiert werde, werde ich auch nicht lernen wie ich Probleme lüse und wenn Ich nicht Probleme lösen kann werde ich keine Verantwortung übernehmen weil ich sie ganz automatisch an andere übertragen.
00:18:07: Das war die Familie.
00:18:07: und Wenn ich jetzt auf das Unternehmen schaue dann arbeite ich mit einem Professor aus Wien an dem Thema Common Good HRM.
00:18:18: Also wie sieht denn eine gemeindetzige Personalarbeit aus?
00:18:23: und auch da kommen wir wieder zu dem Aspekt, welchen Einfluss hat die Führung von Menschen und die Personalarbeit darauf das zum Beispiel?
00:18:34: Menschen lernen in die Verantwortung zu gehen?
00:18:37: Und was für die Kinder, die Eltern sind viele Mitarbeiter Die Führungskräfte, das sind Vorbilder.
00:18:46: Eltern sind auch Vorbildern für die Kinder sind älter noch bedingungslosere Vorbilden.
00:18:51: aber dieser Führungskraft ob liegt ganz unbewusst dieses Bild?
00:18:55: dann muss perfekt sein.
00:18:56: da macht schon alles richtig so.
00:18:59: und wenn ich ein Problem habe dass nicht lösen kann er kann der das für mich lösen oder die das für sich lösen.
00:19:04: Und dann geschieht folgendes das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eben sich an ihren vorgesetzten Bänden Mit der Bitte ein Problem zu lösen.
00:19:13: Und ich selbst habe mich jahrelang dabei ertappt, dass ich dann das Gefühl hatte den Mitarbeiter, der Mitarbeiterin etwas Gutes zu tun wenn ich die Antwort gebe auf die Frage, die sie beschäftigt.
00:19:24: und schon lernen die Mitarbeiter, dass sie das Problem nicht selbst lösen müssen.
00:19:29: Mittlerweile ist das anders.
00:19:31: Mittlerweile kommen Mitarbeiter nicht mehr, weil ich operativ nicht mehr tätig bin, dabei sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch nie zugekommen und haben gesagt ja ich habe ein Problem.
00:19:39: und meine Antwort war Ja du hast da ein Problem.
00:19:42: Und dann versuchen sie das Problemen zu erläutern und zu meinem Problem zu machen und hab ich gesagt Du hast nicht verstanden, du hast ein Problem Das bleibt da ins und du wirst es lösen.
00:19:53: Und das ist eigentlich die Kernaufgabe, auch mit Blick auf Unternehmensführung, Menschenführungen eben die Menschen darin zu befähigen selbst ihre Probleme zu lösen.
00:20:03: Selbst Antworten auf die Frage zu finden, die ihnen diese Situation oder aber auch der Mensch, der ihn gegenüberstellt gerade stellt.
00:20:15: und wenn wir dem nicht nachkommen dann haben wir natürlich wieder dazu beigetragen als Führungskraft oder als Eltern dass Menschen nicht die Fähigkeit entwickeln, im Probleme selbst zu lösen oder auch eben dann in die Verantwortung zu gehen.
00:20:33: Und das ist glaube ich für mich so ein ganz entscheidender Einfluss.
00:20:37: also was das Unternehmen wirische an, was das familiär rangeht und da komme ich auf die nächste Ebene des Gesellschaftliches.
00:20:43: wenn man natürlich Menschen um uns herum wissen die gelernt haben in der Familie oder im Unternehmen, dass andere meine Probleme lösen dann ist die logische Konsequenz daraus, dass sie sich in der Opferrolle wiederfinden.
00:20:57: Sie machen andere dafür verantwortlich das es ihnen nicht gut geht und die schlechte Nachricht für die Menschen, die eine Opfer Rolle sind.
00:21:09: Es gibt nur einen Menschen, der dafür verantwortlich ist seine Probleme zu lösen Und das bin ich!
00:21:15: Das ist die Fähigkeit meinen Anteil an der Entwicklung meiner Entwicklung einer Situation zu erkennen, wie am Beispiel mit der Tochter und dem Fahrrad.
00:21:26: Ja es gibt Menschen die machen Fehler.
00:21:29: ich gehöre in jedem Fall dazu.
00:21:30: Ich mache auch sehr viele Fehler und stellt euch mal vor um mich herum werden nur Menschen Die dann auch sich erlauben nur Fehler zu machen was ich sie mache.
00:21:40: Das wäre schwierig.
00:21:42: Also geht es darum die menschen darauf aufmerksam zu machen ihnen dabei zu helfen eben ihre selbst Ermächtigung, sich ihrer Selbstermächtigungen und Mächtigen bewusst zu werden.
00:21:55: Und das ist die Aufgabe von Führung.
00:21:58: Und viel von dem worüber ich spreche findet es sich auch im Sprachgebrauch wieder.
00:22:03: Wir haben über die Sprache gesprochen.
00:22:04: Die Sprache ist das kraftvollste Instrument, dass wir als Mensch tatsächlich was uns als Mensch geschenkt worden ist Denn Tiere können ja nun eben nicht so sprechen, Papa Geife kann vielleicht was nachplabbern.
00:22:20: Aber es ist ein sehr machtvolles Instrument und ich kann mit meiner Sprache Menschen aufrichten, ich kann sie hinrichten, Ich kann Gemeinschaften spalten, ich kanne auch Gemeinschafe von Menschen miteinander verbinden.
00:22:32: Und nur einen Bruchteil unserer Sprache verwenden wir auf unsere Außenwelt Ein viel größeren Teil unserer Sprachen verwenden im Dialog mit uns selbst.
00:22:42: Und die Frage ist, wie sieht denn eine Sprache aus?
00:22:46: Wie hört sich dann eine Sprach an, die mein Verantwortungsbewusstsein zum Ausdruck bringt.
00:22:55: Niko!
00:22:57: Bevor wir in das Thema Sprache einsteigen war ja das was du jetzt vorher gesagt hast schon unglaublich gehaltvoll und ich habe mich wie du ja vorhin schon erwähnt hast haben ja heute auch den Tag verbracht mit sozusagen in der Geschäftsführungsrunde, der Uppsalz-Bohmengruppe.
00:23:15: Und da war ja auch deine Absicht und für euch jetzt als Teilnehmer.
00:23:20: also wir starten immer damit dass wir erst mal klären mit welcher Absicht ist eigentlich jede Einzelne von uns dar?
00:23:26: und deiner Absicht Bodo war ja Bewusstheit schaffen wenn ich mich richtig erinnere.
00:23:31: Und jetzt bei all dem, was du so erzählt hast auch mit Blick auf die Familie das Unternehmen und auch die Gesellschaft ja die Opferrolle ist es ja meiner Wahrnehmung häufig so dass sich die Menschen darüber nicht bewusst sind, dass sie in einer Opfer Rolle sind.
00:23:47: Wo siehst du denn Chancen damit umzugehen?
00:23:52: Du hast es ja auch in Verbindung gebracht mit dem Wollen.
00:23:54: Ja also ich glaube dass viele Menschen gar nicht wirklich an sich arbeiten wollen.
00:23:59: Aber wo siehst du Chancen, an der Bewusstheit zu arbeiten?
00:24:04: Bewusstkeit zu schaffen?
00:24:06: Bevor ich über Chancenspreche mag ich da erst mal über die Voraussetzung sprechen und die hast Du ja schon in den drei Vs wieder ganz deutlich abgebildet.
00:24:18: Und die Bereitschaft, sich mit dem Thema Verantwortung zu beschäftigen.
00:24:23: Die Bereitsschaft, sich seiner Verantwortung bewusst zu werden, sich darauf aufmerksam machen zu lassen, sich wieder daran erinnern zu lassen vielleicht an den Momenten wo ich meiner Verantwortung nicht gerecht werde ist Vertrauen.
00:24:40: also die Frage ist ja von wem lassen wir uns denn auch etwas aufmerksam machen?
00:24:46: Und da braucht es ja schon ein Vertrauen.
00:24:48: Das Vertrauen darauf, dass mir gegenüber einem Mensch steht oder sitzt – der ist gut mit mir meint!
00:24:55: Der... Ein ehrliches Interesse daran hat das ich nicht als Mensch entwickeln.
00:25:02: Dass ich wachse.
00:25:05: Ja wenn ich über diese Themen Verantwortung spreche dann klar kann ich nur auch auf Scott Peck zurückkommen.
00:25:13: Und das bucht der wunderbare Weg, wo es ja darum diese weltberühmte Aussage geht, dass Leben ist schwierig und es eben um die Fähigkeit geht, diese Schwierigkeiten, die wir häufig problemen, tatsächlich auch lösen zu können.
00:25:28: Das was uns dabei hilft sagt er ist im Liebe.
00:25:31: Was beschreibt die Liebe?
00:25:33: Liebe ist einfach der Wille meinem Nächsten dabei zu helfen, als Mensch zu wachsen.
00:25:42: Das erleben wir als Eltern.
00:25:44: ich habe dieses Bedürfnis diese Sehnsucht danach dass die Kinder wachsen bestenfalls aus dem Kreis der Familie in die Unabhängigkeit hineinwachsen eigenständig werden und dahin geht mein ganzes bestreben und ich glaube das ist die Voraussetzung ein Vertrauen das aus einer Liebe heraus entsteht den Menschen gegenüber dem tiefen Willen meinem Mitmenschen dabei zu unterstützen, abends aufrecht nach Hause zu gehen als sie morgens gekommen sind.
00:26:22: Also die Art und Weise wie sich das Ausdrück Liebe zum Ausdruck gebracht werden kann ist zb eine Zumutung zu sein der eben nicht aus einer Liebe heraus zu versuchen den Menschen zu schützen sondern aus einer tiefen Liebe heraus den Menschen etwas zuzumuten in der Hoffnung darauf, dass dieser Mensch erwächst.
00:26:47: Er wächst!
00:26:51: Er wird erwachsen.
00:26:53: und das braucht es denn von meinem Kind?
00:26:57: Was braucht es von meinem kind, dass das so darauf reagiert wie es reagiert hat auf die Zunutung?
00:27:07: Liebes Kind Du schaffst das schon.
00:27:12: Wenn du weißt, wer hinter dir steht ist es egal was vor dir liegt.
00:27:16: also das Kind hat ein tiefes Vertrauen darauf dass wenn ich dem kind sage du schaffs das schon Dass dem kind nichts passieren kann.
00:27:25: Es erfährt keine Konsequenz keine Sanktion keine Schläge keine kündigung sondern Ich erlaube es die und ich mute es dir zu dich auszuprobieren nicht vieler Kultur.
00:27:43: Das habe ich auch schon mal als Sprache.
00:27:45: Ja, Fehlerkultur ist Bullshit!
00:27:47: Der Begriff Fehler ist so negativ konnotiert und uns als inneres Bild dass wir noch so viel über Fehlerkultur sprechen können.
00:27:58: kein Mensch wird auf der Ebene des Unterbewusstseins das positiv konnotieren.
00:28:05: Er wird immer versuchen Fehler zu vermeiden weil er Zeit seines Lebens negative Konsequenzen im Umgang mit Fehlern erlebt hat.
00:28:12: Also es geht darum, etwas auszuprobieren.
00:28:15: Den Menschen etwas
00:28:16: zuzumuten, den Menschen auszupprobieren.
00:28:20: aber das werden sie nur tun wenn Sie mir vertrauen.
00:28:24: und mir vertrauen werden nur Menschen, wenn ich mir selbst vertraue Wenn nicht selbst meiner Angst um mich greifen lasse.
00:28:37: Das sage auch ganz gerne mit Blick auf die Eltern und Schüler den Kindern die Sonne zum Wachsen nimmt.
00:28:46: Und Schatten ist eben das, was ich als Angst beschreiben will.
00:28:50: Meine Angst!
00:28:51: Das kann... Wenn ich über Liebe spreche dann gibt es einmal diese bedingungslose Liebe, dieser Liebe die sich da vereint hat dass Menschen wächst.
00:28:59: aber Liebe kommt auch manchmal anders daher.
00:29:03: Zum Beispiel aus einer Bedürftigkeit heraus tue ich etwas sondern habe ich eine Nebenabsicht Dann tue ich etwas, das verkleidet sich als Liebe und setzt sich dann vor allem, dass jemand sich entwickelt.
00:29:14: Aber letztendlich geht es doch nur darum, dass ich etwas zurückbekomme.
00:29:19: oder auch Angst verkleidet sich manchmal als Liebe aus der Angst heraus etwas nicht zu erleiden.
00:29:26: Tue ich plötzlich etwas in Richtung den anderen Menschen?
00:29:30: Das spürt man!
00:29:31: Es geht wirklich um Liebe und Vertrauen zur Raussetzung dafür, dass Menschen die Bereitschaft entwickeln in die Verantwortung zu gehen.
00:29:44: Würdest du sagen, dass Liebe etwas ist was sich aus dem Vertrauen wachsen kann und aus der Angst heraus oder die Angst eher zu einer Abhängigkeit führen kann?
00:29:57: Ja die Angst also eine als liebeverkleidete Angst ist immer ein Abhängigkeit.
00:30:05: Also ich will ein Beispiel geben das Ich tue etwas Gutes mit der Nebenabsicht etwas dafür zu bekommen Wenn ich nur was gebe, weil ich etwas brauche.
00:30:17: Dann kommt dieses geben als verkleidete Liebe.
00:30:20: daher aber die Nebenabsicht dieses tun ist Ich bekomme etwas zurück.
00:30:25: Also da macht mir jemand den Garten und ich geb keine Resonanz darauf Und dann ist dieser Mensch beleidigt weil er keine Dankbarkeit erfährt für das was er getan hat.
00:30:35: Das ist eine als liebeverkleidete Angst oder als Liebeverkleide Bedürftigkeit, die dort entsteht.
00:30:43: Ich bin also nicht bedingungslos, sondern es ist eine bedingte Liebe und diese bedingten Liebe ist ja auch das was wir in unserer Geschichte immer wieder erfahren haben.
00:30:51: Liebe für Leistung zum Beispiel.
00:30:54: Liebe Für Leistungen heißt wenn du gute Noten schreibst dann liebe ich dich und wenn du keine Noten schreiben dann ignoriere ich dich vielleicht für den Moment Und das lernen wir.
00:31:02: natürlich entsteht plötzlich so eine Liebe, die bedingt ist.
00:31:07: Und das lernen wir dann.
00:31:09: Erfahrung, Einstellung, Haltung, dann entsteht das und dann haben wir das gelernt und wir leben das was wir erlebt haben und dann reproduziert sich das.
00:31:19: Dann ist es schwerd dass daraus dann Vertrauen entsteht.
00:31:23: Weil Vertrauen da geht es eben nicht um diese Bedingungen.
00:31:27: Ich werde ja auch ganz häufig gefragt, Wieso kannst du noch vertrauen?
00:31:30: Nachdem der Messer bräumt dich an den Tod verkauft hat, im Rahmen der Entführung.
00:31:37: Ich sage ja ich kann noch viel mehr vertrauen da weil ich habe eben nicht das Vertrauen des Verhalten eines Menschen dass wir auf Sand gebaut sondern ich hab das Vertrauen darauf das aus dem verhalten eines menschen egal was es hervorbringt für mich die Möglichkeit entsteht zu wachsen.
00:31:52: Das ist ein großer Unterschied.
00:31:53: Es sind ganz an Reden und das kann ich natürlich nur verstehen wenn mir das Leben immer wieder Möglichkeiten schenkt in denen ich das erfahren darf Oder meine Eltern oder die Führungskräfte, den Menschen Möglichkeiten geben das zu erfahren.
00:32:09: Du machst es mit deinem Team ja auch!
00:32:11: Also ich habe dir letzte Woche als ich an der FA in Salzburg war ein Spitznamen gegeben nämlich ICNN.
00:32:18: also wir haben gerade heute über deine Wim Hof Cold Water Challenge mit deinen fünf Grad Keltbecken gesprochen.
00:32:25: Das hast du ja für dich kennengelernt und du liebst es.
00:32:30: aber Du liebst es ja nicht nur im tatsächlichen Sinne der Praxis, zumindest was das Wasserbecken angeht sondern auch deine Mitarbeiter wissen.
00:32:41: Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen dass wenn sie Teil deines Teams werden dann müssen Sie sich dazu bereit erklären bedingungslos und ohne Gegenwehr in Anführung sprechen bereit zu sein ins kalte Wasser zu springen.
00:32:57: Und das tun sie deshalb mit ganz großer Leidenschaft, weil Sie wissen, dass sie an diesem Sprung ins kalte Wasser wachsen werden.
00:33:06: Und es nicht um Nebenahmsichten deinerseits geht, dass die jetzt ein Lückenpfäler sind und dafür vielleicht den Umsatz weitergenerieren, der sonst verloren gegangen wäre, sondern Sie wissen was du ihnen etwas zumutest?
00:33:18: Du bist nämlich genauso eine Zumutung wie ich als Heismanen und schubst deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter permanent in's kalte Rassen!
00:33:27: Und da gibt es ja Hanebüchene Geschichten, die über dich und den Umgang mit den Mitarbeitern erzählt werden.
00:33:33: Aber trotz aller Zumutung, die du für diese Menschen bist sind sie im Nachhinein unglaublich dankbar dafür weil Sie dadurch das zu Ihnen etwas zugemutet hast als Mensch Sie stark hast entwickeln lassen.
00:33:46: und wenn ich auf das Team der Wegbegleiter schaue... Ich habe das vorhin gesagt ist dass die Blaupause Das sind die unter kulturellen und Persönlichkeitsaspekten am weitest entwickelsten Menschen bei uns in der Unternehmensgruppe.
00:33:59: Das kommt ja durch diesen Sprung ins kalte Wasser!
00:34:02: Und das machen sie nur, weil Sie dir vertrauen.
00:34:05: Weil Sie wissen du führst nichts Böses im Stil, keine Nebenabsicht sondern Du hast ein ehrliches Interesse daran dass Dein Team wächst.
00:34:15: Ja ich... Lass du das mal kurz wirken, was du jetzt gerade alles gesagt hast.
00:34:21: Ja, das stimmt!
00:34:21: Das stimmt weil ... Du hast ja als vorhin auch schon Überhaltungen gesprochen oder wir haben ja auch das Thema heute im Kontext von Selbstführung gestellt und weil eben ganz klar die Überzeugung ist dass ich nur anfange wirklich Verantwortung zu übernehmen und ins Vertrauen gehe wenn ich auch die Bereitschaft habe um die eigene Komfortzone zu verlassen Und das ist ja eben auch die menschliche Eigenschaft, dass Menschen es eben häufig gerne bequem haben und so die molligwarme Decke um sich legen.
00:34:52: Und das natürlich dann eine große Herausforderung ist den inneren Schweinehund zu überwinden und gleichzeitig die Erfahrung, dass ich das auch üben kann!
00:35:01: Du hast jetzt ja über Wim Hof und so weiter gesprochen, also kaltes Wasser im eigentlichen Sinne – und das hilft mir auch dabei dieses Komfortzoneverlassen immer wieder zu üben Also einen Ritual daraus zu entwickeln, da gibt es ja ganz unterschiedliche Rituaale
00:35:19: die
00:35:20: ein Mensch für sich entwickeln kann und die auch in einem Team entwickelt werden können.
00:35:24: Ja und du sagst etwas was wichtig ist das geht nicht darum das zu können sondern es geht um die Bereitschaft immer wieder zu üben immer wiederzulernen wenn ich auch schnell bei Graf Dürkheim der ja sagt den Alltag als Übung zu verstehen.
00:35:37: also wie könnte denn den Alltag als Übung dafür verstehen immer wieder in die Verantwortung zu gehen?
00:35:44: Und das ist in der Begegnung mit Menschen ganz relevant.
00:35:46: Also wie begegne ich meinen Mitmenschen?
00:35:50: Ja, löse ich aus falsch verstandener Liebe oder um sie zu schützen ihre Probleme?
00:35:57: ja dann gehe ich genau einen Schritt entgegengesetzter Richtung über die Begrats sprechen oder mute ich ihnen etwas zu.
00:36:04: vielleicht sogar Tempo wäre auch bei übertragenen wenn Ungemütlichkeit und Schmerzen wo Sie wirklich entkälte Wo Sie durch müssen um letztendlich daran zu wachsen.
00:36:13: Also Einfluss auf Verantwortung hat in jedem Fall erstmal meine Begegnung, aber es gibt noch zwei Aspekte die sich gar nicht so sehr auf die Begegnung beziehen sondern auch den Kontext beziehen.
00:36:26: also welcher Kontext fördert denn die Fähigkeit in die Verantwortung zu gehen?
00:36:31: Denn das geht nicht nur um den Willen Es geht auch um die Fähe.
00:36:36: Eine Möglichkeit ist immer nur dann eine Möglichkeit, wenn ich auch die Fähigkeit besitze sie zu verwirklichen.
00:36:42: Allein der Wille reicht manchmal nicht dran und ich brauche eine Fähigkeit.
00:36:46: und dort sehe ich aktuell in der Entwicklung in Unternehmen aber auch gesellschaftlich dass wir diese Fähigkeiten Probleme lösen können immer mehr verlieren einmal historisch bedingt durch unsere Art der Domestizierung Also Helikopterdasein der Eltern, Führungskräfte die selbst immer alle Entscheidungen treffen müssen etc.
00:37:10: Dann sehe ich aber auch systemisch eine große Herausforderung.
00:37:13: das haben wir selbst erlebt Das ist die Bürokratisierung.
00:37:16: also bedingt durch German Angst werden Systeme erstellt Die der Angst der Menschen in der Form begegnen dass Es ist nicht nur auf den einzelnen Ankommen, weil das System sorgt schon dafür, dass es vernünftig funktioniert.
00:37:32: Qualitätsmanagement zum Beispiel darf die Qualität aufwärten werden unabhängig jetzt von einem einzelnen Menschen.
00:37:41: Das heißt, das System übernimmt die Verantwortung ein Zertifikat, ich übertrage die Verantwortung lieber auf ein Audit und einen Zertifikat als selbstort in die Verantwortung zu gehen.
00:37:52: Und im virulitatischen System, ich hatte vor kurzem Gespräch mit einer Bankmitarbeiterin.
00:37:57: Die war irgendwie ganz ernüchtert darüber, dass wenn sie ein Problem hat dann raus steht und irgendwie reinbekommen Ticket, dann wird es registriert.
00:38:04: Es ist gar nicht mehr möglich inzwischen menschlichen Gesprächen diese Herausforderung dort zu meistern weil dieses System in dem dieser Verfahren im Banksystem laufen die sind so standardisiert das bei den einzelnen Mitarbeiter der einzeln Mitarbeiterinnen in der Bank überhaupt gar nicht mehr der Bedarf entsteht, überhaupt in die Verantwortung zu geben.
00:38:24: Ich fütter das System und an dem Ergebnis habe ich mich zu orientieren.
00:38:31: ob mein menschlicher Geist, mein Empfinden vielleicht völlig dagegen spricht dass persönliche Gespräch hat überhaupt keine Bedeutung mehr in dieser Sphäre weil es werden Zahl Datenfakten eingegeben da gibt's ein Ergebnis und fertig.
00:38:46: also das hab' ich bei uns selbst im Unternehmen erlebt.
00:38:49: meine Angst ja Meine Angst hat ja vor fünfzehn Jahren Ausdruck erfahren durch eine Form der Bürokratisierung, der Einführung eines Managementsystems was den Menschen die Möglichkeit genommen hat selbst in die Verantwortung zu gehen.
00:39:04: Da ging es dann mehr darum gute Audits zu bewerkstelligen als wir dich etwas hinvoll ist zu tun.
00:39:09: und das Zweite kommt jetzt dass beschleunigt das nochmal, dass wird jeder von uns vielleicht schon nicht bewusst wahrgenommen haben aber wenn wir darüber nachdenken wird uns das bewusst.
00:39:19: Das ist die KI.
00:39:21: Also wie viel unserer Probleme, die wir haben, übertragen wir derzeit auf die KI mit der Bitte Sie zu lösen?
00:39:27: und wenn es das Formulieren eines guten Briefes ist?
00:39:31: Ja also wir bitten die KI über Proms Aufgaben zu übernehmen für die wir uns zu bequem sind, die uns so komplex sind wo wir nicht mehr durchsteigen.
00:39:42: Und die KI löst dann auf Grundlage unserer Proms die Probleme, Und mit jeder Problemlösung, die über die KI tatsächlich entsteht, verlernen wir wieder ein Stück und verlieren Fähigkeit darin selbst Probleme zu lösen.
00:40:02: Das ist anspruchsvoll!
00:40:03: D.h.,
00:40:04: die Frage ist was denn im Alltag fördert dennoch die Fähigkeiten unsere Fähigkeits- selbstprobleme zu lösten?
00:40:11: Im Moment läuft technisch aber auch... Kontext spezifisch, strukturell in den Unternehmen alles entgegen der Bereitschaft und Wehigkeit des einzelnen Menschen selbst in die Verantwortung zu gehen.
00:40:28: Und dann haben wir Probleme!
00:40:29: Dann haben wir ein Problem das sich irgendwann auch in irgendwelchen Wahlen zum Ausdruck bringt weil dann lösen die Politiker mein Problem.
00:40:37: und wenn die Politika nicht die Probleme lösen, die ich habe, dann suche ich mit den Politikern die Versprechen die Probleme zu lösen.
00:40:44: Ob sie es dann tun oder nicht ist eine andere Frage.
00:40:46: Und das ist das, was wir gerade erleben bei den jungen Leuten.
00:40:50: Das ist ganz ausgeprägt, ist es gerade.
00:40:53: Die müssen jetzt meine Probleme lösen.
00:40:57: Also ist das unsere Verantwortung und da kann sich jeder an die eigene Nase fassen, welchen Anteil habe ich ganz persönlich daran?
00:41:05: Dass die Menschen in meinem Umfeld wieder die Fähigkeit entwickeln, Probleme selbst zu lösen!
00:41:23: Und auch die Nutzung von KI hat ja auch viel mit Sprache zu tun.
00:41:28: Also wie kann denn gerade dieses Stärken sich in Sprache zeigen, um noch ein paar Worte über Sprache
00:41:36: zusammenzuverliehen?
00:41:38: Ich glaube dass die KI sehr viele Chancen bietet zum Beispiel im sprachlichen Kontext und der Formulierung von Aufträgen.
00:41:51: Dekressive Entwicklungen sind ja die Folge von nicht klaren Aufträgen und Missverständnissen.
00:41:55: Und ich kann mich über die Fähigkeit Proms zu entwickeln, natürlich immer klarer auch ausdrücken.
00:42:03: Das ist schon eine große Chance wenn ich es als solches verwende.
00:42:07: Aber mit Blick auf die Sprache, unsere Sprache vergeht uns und da werden wir wieder auf uns selbst und unsere Entwicklung zurückgeworfen.
00:42:16: Und mir ist dabei auch richtig, das gar nicht bewerten oder verurteilend zu beschreiben.
00:42:21: Sondern es geht mir mehr darum, das zu verstehen als das zu bewerten.
00:42:26: Dann kommen ja die Sprache auf die Muttersprache.
00:42:29: also wie wir das Leben was wir erlebt haben sprechen wir auch das was wir gehört haben.
00:42:35: und diese Sprache reproduziert sich über mehrere Generationen.
00:42:41: Das ist transgenerational, die wird immer weitergegeben.
00:42:45: und wenn wir jetzt mal einen Sprachbereich nehmen das unbestimmte Personalpronomen zum Beispiel dann findet die häufige Verwendung dieses Unbestimmten Personalpronomann seinen Ursprung in der NS Zeit Niveau dann mit auch stilistischen und sprachlichen Mitteln dazu beigetragen wurde, dass die Menschen ihr persönliches Handeln unter den Deckmanteln der Allgemeinheit stellen.
00:43:18: Man macht das so heißt das dann?
00:43:20: Und wenn ich jetzt vielleicht etwas aus meinem persönlichen Hintergrund als moralisch verwerflich empfinde und ich komme in eine Gemeinschaft, die das nicht so sieht.
00:43:32: Und dann gesagt wird hier macht man das so?
00:43:35: Dann bin ich leichter zu beugen als wenn ich mich dem nicht unterordne.
00:43:42: also ich sage ich habe meine Vorstellung vor dem Hintergrund meiner Geschichte und mir ist es egal ob man das gemacht.
00:43:49: Ich stehe für etwas ein Und dieses unbestimmte Personalpronomen, wenn wir uns das anschauen.
00:43:55: Es gibt da Bücher Das Wörterbuch eines Unmenschen zum Beispiel wo verschiedene Reden auch von Führungspersonen in der NS Zeit aufgeführt worden sind.
00:44:06: dann ist es ganz systematisch dort eingeführt worden Nämlich um die Menschen zu entmündigen und zu entmachen und hier Handeln gefügig zu machen unter den Deckmantel einer Allgemeinheit zu stellen.
00:44:21: Wir brauchen uns einen Umhören in unserem Umfeld.
00:44:24: Wie häufig hört ihr das unbestimmte Personalpronomen, wenn sich jemand selbst meint?
00:44:30: Man macht das so und man macht es da, man macht das hier.
00:44:33: Das ist nur Ausdruck einer Sprache die wir gehört haben aus den vorherigen Generationen.
00:44:37: Und wir sind uns dieser Sprache nicht bewusst.
00:44:40: aber diese Sprache hat Einplus auf die Art und Weise wie wir denken sprechen.
00:44:45: also wir verlieren Anhalt und versuchen im Außen halt zu finden Und dann haben wir schon wieder die Svaku, also das ist rein sprachlich.
00:44:55: Wir haben ja diese Entwicklung bei uns im Unternehmen Aled, wo Menschen diesen Transfer geschafft haben vom unbestimmten Personalpronomen Mann wenn sie sich selbst meinen hin zu ich.
00:45:07: und die Folge war nicht nur die Veränderung eines Wortes sondern die Folge War dass Sie sich darüber im Klaren werden mussten bevor Sie Ich sagen wofür Sie stehen und das musste ich vorher gar nicht.
00:45:17: aber egal auf mich kommt es ja nicht an.
00:45:20: Ich bin ja nicht wichtig, man macht das so.
00:45:23: Und das fand ich ganz faszinierend.
00:45:24: also eben über die Sprachentwicklung der Sprache allein kann ich meine Bereitschaft und auch die Fähigkeit in die Verantwortung zu gehen genauso trainieren weil ich dann über diesen Selbstreflexionsprozess mir Antworten Fragen beantworten musste ich mir vorhin nicht beantwortet habe die aber eine klare Position Voraussetzen damit dich das Wort ich nutzen kann.
00:45:54: Ja, danke dir.
00:45:57: Ich möchte gerne die Einladung aussprechen in die Runde Fragen zu stellen wenn sich Fragen ergeben genau die Hand zu heben damit wir ja noch die Zeit gemeinsam nutzen können in den Dialog zu kommen.
00:46:15: und ich sehe eine Handmeldung von Marianne.
00:46:24: Dann solltest du in der Lage sein, Marianne dich auch per Ton reinzuschalten.
00:46:34: Einfach dein Mikrofon anmachen und dann kannst du deine Frage gerne
00:46:37: stellen.
00:46:51: Das scheint noch nicht zu klappen.
00:46:57: Bodo ich kann ja eine Frage die wurde vorhin im Chat gestellt.
00:47:00: Du hast natürlich schon einiges dazu.
00:47:03: Ja Marianne, dann stellt deine Frage auch gerne den Chat wenn du magst.
00:47:08: Es gab eine Frage vorhin als du über Liebe gesprochen hast Und das war die Frage, was ist Liebe für dich?
00:47:16: Ja.
00:47:16: Du hast natürlich auch schon einiges zu Bedingtenliebe gesagt.
00:47:19: Magst du dazu nochmal zwei drei Worte sagen, was isst Liebe für Dich?
00:47:24: Liebe ist für mich der unbedingte Will und die Bereitschaft dem oder derjenigen, die ich liebe dabei zu unterstützen, zu wachsen als Mensch.
00:47:38: Also Ich habe ja mit meiner neuen Rolle nachdem ich die Verantwortung der Führung des Unternehmens an die Mitarbeiter übergeben habe wurde ich ja durch die Mitarbeiter beauftragt, meine neue Rolle zu beschreiben.
00:47:49: Daraus ist das Desiderata entstanden und dieses Desiderat hat einen Dreiklang Das Motiv ist Liebe, das Ziel ist Weisheit Und Demut is der Weg.
00:48:02: Also das Liebe als Motiv Ist die bedingungslose Absicht einem Menschen der mir gegenüber sitzt oder steht dabei zu helfen sich als Mensch zu entwickeln und zu wachsen.
00:48:15: Das ist für mich die Liebe.
00:48:17: und was er fordert, wodurch erfährt Liebe?
00:48:20: ihren Ausdruck?
00:48:25: durch Aufmerksamkeit.
00:48:26: Wir können das übertragen an den Menschen der seine Rosen liebt im Garten, die jetzt so schön blühen.
00:48:33: Sie oder Er wird diesen Rosen sehr viel Aufmerksamkeit geschwenkt haben damit sie so schön Blühen.
00:48:40: Aufmerksamkeit ist für mich der höchste Ausdruck von Liebe, die ich eine Menschen gegenüber zeigen kann.
00:48:47: Ich schenke dem was ich liebe meine Aufmerksamkeit und Liebe erfährt durch Aufmerksamkeit für mich seinen Ausdrucke mit dem Motiv dass aus dieser Aufmerksomkeit heraus die Menschen den Raum bekommen den sie brauchen um als Mensch zu wachsen zur besten Version ihre selbst zu werden.
00:49:12: Vielen Dank Danke auch für die Frage.
00:49:15: Lisa hat gerade nochmal reingeschrieben, also bei Handmeldung kann sie euch freischalten so dass ihr dann das Mikrofon auch anstellen könnt.
00:49:25: Zuletzt hat es auch mal ganz gut funktioniert.
00:49:28: ja also gerne sonst wie gesagt Marianne kannst du gerne auch deine Frage in den Chat stellen.
00:49:59: Ich lege es kurz vor.
00:50:00: Es ist nicht im eigentlichen Sinn eine Frage, sondern eine Erfahrung die ich als Mutter und Unternehmerin machen durfte.
00:50:04: zur Verantwortung und zur Ermächtigung gehört meines Erachtens das Vertrauen dass sich mich an jemandem wenden kann wenn ich alles versucht habe und nicht weiter komme.
00:50:12: dabei erinnere ich mich an das Einschulungsgespräch mit unserer Tochter katholischen Sand Ansgarstschule in Hamburg damals noch nicht Jesuitisch geführt und der Direktor hat unserer Tochter gesagt, wir nehmen dich nicht an die Hand doch du kannst sicher sein dass für uns das wir da sind wenn du uns
00:50:28: brauchst.
00:50:33: Was sind deine Gedanken noch dazu?
00:50:36: Ich finde es großartig.
00:50:38: also wir haben ja heute Nachmittag auch kurz darüber gesprochen.
00:50:42: Wir haben darüber gesprochen Dass ich mich bedingungslos mit dem was mich beschäftigt Öffne.
00:50:53: Also wir haben über die Regeln des Heiligen Benediktor-Nahmetag gesprochen, dass es dort viele Passagen gibt in der genau das verlangt wird.
00:51:00: Ja seine Gedanken vielleicht auch negativen Gedanken, Dämonen wie die Wüsten bitte das nennen zu offenbaren und Wir haben das dadurch ermöglicht bei uns, wahrscheinlich in der Familie das wir gesagt haben.
00:51:15: Wir sind nicht verantwortlich für unsere Gedanken sondern nur dafür wie wir damit umgehen.
00:51:21: Das heißt Gedanken entstehen in uns und aus diesem Grund, aus diesen Bewusstsein heraus dass Gedanken in uns entstehen brauche ich mir für die Gedanken, die in mir entstehen so haben wir heute Nachmittag darüber uns ausgetauscht auch zum Beispiel nichts zu schämen.
00:51:38: Aus diesem Bewusstsein heraus.
00:51:39: Und dann kann ich mich mit all den Gedanken, auch mit Blick auf das Thema Verantwortung Angst sorgen nöte, kann ich nicht an den Menschen wenden und alles aussprechen und ansprechen und daraus entsteht dann der Raum für die Entwicklung.
00:51:53: Das ist großartig.
00:51:54: wenn so ein Schulleiter sagt... braucht, darf dann wahrscheinlich wachsen.
00:52:00: Nur weil mir jemand sagt du kannst dich an mich wenden heißt das noch lange nicht dass ich das tue sondern das ist ein Prozess vieler kleiner Schritte der dann dazu führt dass Menschen sich an mich wemten.
00:52:13: bei uns zuhause hat es tatsächlich dieses bewusst sein dass wir nicht verantwortlich sind für unsere Gedanken nur dafür wie wir mit ihnen umgehen zur ganz tollen Situation geführt dass sich die Kinder mit den skruviertsten Gedanken an sich an uns wenden.
00:52:28: Und das ist ganz großartig, dass sie eben egal welche Gedanken da sind, eben sich nicht für etwas schämen sondern Sie sprechen einfach Gedanken an weil Sie wissen, dass die nicht verantwortlich sind für die Gedanken, sondern nur dafür wie Sie mit diesen Gedanken rumgehen.
00:52:45: und das ist wieder mein Anteil!
00:52:47: Sie haben Ihren Anteil daran erkannt, wie die Gedanken vielleicht auch mal Schönen sind, doch mal nicht so schön sind.
00:52:55: Einfach keine unbewusste Kraft und Energie in mir entwickeln, sondern ich sie einfach fließen lassen
00:53:03: kann.".
00:53:04: Und das Babe dieses Bild von diesem Schuldirektor ist halt nicht ganz schön.
00:53:08: Das ist diese Einladung.
00:53:09: Diese Einladungen.
00:53:10: hey!
00:53:12: Sprich über das worüber du denkst?
00:53:16: Du brauchst dort keine Barrieren zu finden oder zu sehen.
00:53:22: Wir nutzen das, was du mit uns teilst um zu wachsen.
00:53:28: Ja ich finde auch den Gedanken, denen du vorhin eingebracht hast der Aufmerksamkeit sehr schön die wir dem Menschen ja auch schenken, die uns auch dabei helfen kann Menschen zu stärken.
00:53:39: und erinnere mich auch an eine Aussage dass es im Grunde ja nur einen Menschen braucht Der dir wirklich zeigt, dass er oder sie an dich glaubt.
00:53:53: Wir wissen niemals, wir können nicht darüber verfügen wann wir diesen Menschen begegnen.
00:53:57: Ja
00:53:58: aber wenn wir die Bereitschaft haben mit offenen Augen durchs Leben zu gehen auf der Suche nach Menschen den wir etwas schenken können was ihnen dabei hilft selber an sich zu glauben als sie Voraussetzung dann auch dafür zu lernen in die Verantwortung zu gehen denn ich erinnere mich auch gut an Gespräche die wir hatten.
00:54:16: ja das ist dass wir nicht darüber verfügen können, in welche Familie zum Beispiel wir hineingeboren sind.
00:54:24: Aber wir können eben darüber verfügen wie wir mit dem umgehen was uns begegnet auch wenn wir nicht wissen was das ist.
00:54:33: und jetzt komme ich zu einem ganz wichtigen Gedanken dazu Wir sind nicht festgelegt auf unsere Vergangenheit.
00:54:40: unser Anteil Unsere Verantwortung ist sich eben nicht auf unsere Vergangenheit festlegen zu lassen, sondern jeden Tag als Möglichkeit zu verstehen einen Neuanfang zu machen.
00:54:52: und daraus entwickelt sich ein ganz wunderbarer Gedanke.
00:54:56: Nämlich jeder und jede von uns können für einen anderen Menschen dieser Mensch sein der daran glaubt.
00:55:07: Jeder von uns!
00:55:11: Das nennt sich Neuroplastizität.
00:55:14: Wir sind nicht festgelegt da.
00:55:16: unsere Vergangenheit.
00:55:18: Und selbst wenn es bei uns in der Vergangenkeit nicht geklappt hat, kann ich in einem hellen Moment, in dem ich nicht unterhalb meiner Bewusstseiteben unterwegs bin sondern Bewusstheit schaffen wir haben es vorhin gesagt für mich die Entscheidung treffen.
00:55:32: Ich mach's anders.
00:55:37: Ja sehr schön vielen Dank.
00:55:39: ja noch eine Einladung.
00:55:41: ich schau mal und den Zumutungen steckt Mut sehe ich?
00:55:48: Mut zu mir zu stehen.
00:55:50: Ja, sehr schön!
00:55:52: Gut wir kommen
00:55:53: jetzt so
00:55:54: langsam zum Ende.
00:55:57: also die Einladung an die Runde falls ich jetzt im Gespräch vielleicht noch Fragen ergeben haben, die ihr gerne nach einer Antwort sucht dann seid ihr natürlich herzlich eingeladen da auch mit uns näher ins Gespräch zu kommen euch bei uns zu melden werden auch in Zukunft weiterhin regelmäßig solche Formate anbieten, damit überhaupt ein Dialog stattfinden kann.
00:56:22: Damit wir gemeinsam mehr Verantwortung arbeiten.
00:56:26: und der Weg dahin führt über unser Newsletter zu dem wir einladen wenn wir das erwähnen dürfen in dieser Runde, den zu abonnieren, den weiterzuempfehlen.
00:56:39: Das ist das eine und das andere ist dass wir im verschiedene Formate auch anbieten.
00:56:44: und das ein Format was wir jetzt seit diesem Jahr starten, das nennt sich das Sprachkorrikenum weil wir gerade das Thema Sprache in Verbindung mit Haltung und Verantwortung deswegen haben wir das heute Thema so gewählt, sehr eng miteinander verbunden sehen und diese Themen im Rahmen des Sprachcurriculums auch weiter bewegen.
00:57:05: Der Zugang dahin führt dann eben verschiedene Formate die wir anbieten, die ihr über die Uppsals-Bogenwegbegleiter Hubpage sehen könnt und dann seid ihr natürlich herzlich eingeladen da mit uns näher ins Gespräch zu gehen.
00:57:20: Und wer mag?
00:57:23: Schließen wir einfach noch mal mit einem ganz kurzen Moment stille ab.
00:57:27: Und dann lösen wir uns voneinander und wünschen uns gegenseitig einen schönen Abend!